Bar Gabányi goes Auferstehungskirche

Hochkarätige Konzertreihe in der Auferstehungskirche

Kirche gibt Künstlern ein Domizil

Bis auf weiteres (mindestens Ende Januar 2021) können leider keine Konzerte stattfinden. Wir werden die Konzertreihe fortsetzen, sobald es wieder möglich ist. Aktuelle Informationen finden Sie an dieser Stelle.

Leider ist es nach den neuen Massnahmen der Bundesregierung nicht möglich, unsere Konzertreihe Bar Gabanyi goes Auferstehungskirche fortsetzen zu können.

Ein Gottesdienst mit 200 Personen ist erlaubt, ein Konzert mit wesentlich weniger Besuchern verboten.

Wir hören nicht auf für den Erhalt unserer Kultur zu kämpfen und nach Lösungen zu suchen. Alle November Konzerte werden in den Januar verlegt, soweit das mit unseren Künstlern terminlich zu vereinbaren ist.

Wir haben wieder grossartige Künstler für Euch im Programm, die jetzt dringend Eure Unterstützung brauchen und sich mega freuen, Euch wieder LIVE und mit einem sehr gut durchdachten Hygienekonzept, zu den jeweiligen Bestimmungen in der wunderschönen Kirche begrüssen zu dürfen.

Anmeldung:
Ein Konzertbesuch ist nur unter vorheriger Anmeldung unter fanymusic@bar-gabanyi.de möglich. Zusammen angemeldete Personen können auch zusammen gesetzt werden.
Bitte mit vollständigem Namen, Adresse und Telefon Nr., dann sind sie auch schon registriert.


Presse

Liebeslied im Gotteshaus von Karl Forster
Artikel in der Süddeutschen Zeitung, 6. Oktober 2020

BR Sendung STATIONEN: "Kirchenasyl" für Künstler
Artikel auf der BR STATIONEN Seite
Sendetermin (Link zur Mediathek): 28. Oktober 2020, 19:00


Programm

Donnerstag 5.11.2020 um 20.30 Uhr

Nicole Heartseeker & Mulo Francel

verlegt auf 7.1.2020


Donnerstag 12.11.2020 um 20.30 Uhr

Jason Seizer New Quartet „Vertigo“

verlegt auf 14.1.2020

Donnerstag 19.11.2020 um 20.30 Uhr

Le Bang Bang – Jubiläumskonzert

verlegt auf 28.01.2021


Donnerstag 26.11.2020 um 20.30 Uhr

Johanna Schneider Quartet

ist leider abgesagt


Donnerstag 3.12.2020 um 20.30 Uhr
Kann leider auf Grund der aktuellen Covid-19-Regelungen nicht stattfinden.

Gregor Hübner Trio

Gregor Huebner mit seinem Trio kreiert ein vielfältige und abwechslungsreiche Mischung aus Eigenkompositionen, Einflüssen aus der Klassik, dem Jazz und der Weltmusik.

Als Geiger und Pianist in einer Person wechselt Huebner machmal innerhalb einer Komposition das Instrument. Dadurch entstehen unbekannte Farben im klassische Jazz Trio und der Zuhörer wird immer wieder überrascht. Eine klassische Komposition von de Falla oder Frederic Mompou wird spielerisch mit John Coltrane’s Transition verbunden. Auch die Lateinamerikanische Musik schwingt in Gregor Hübners Eingenkompositionen immer wieder mit. Seit über25 Jahren lebt Gregor Huebner nun in New York und spielt unter anderem mit Richie Beirach, Randy Brecker, Billy Hart und George Mraz, Uri Caine und ist gleichzeitig mit vielen Lateinamerikanischen Größen auf der Bühne.

Mit seinem Streichquartett dem Sirius Quartet konzertiert er ständig in den Avantgarde Clubs wie John Zorn’s Stone, dem Shape Shifter Lab, Roulette und vielen anderen.

All diese Einflüsse sind in seiner Musik und seiner Auffassung zur Musik deutlich zu hören.

Mit Patrick Manzecchi hat er sich einen langjährigen Freund und Kollegen mit ins Boot geholt der ihn in all seine Stationen musikalisch begleitet hat und somit blindes Verständnis mit in die Band bring. Sebastian Gieck ist ein Münchner Bassist den Hübner vom Studium weg engagierte.

Zusammen brachten sie Gregor Huebner New York Lounge auf die Bühne und arbeiten zusammen an einer großen Tanzproduktion des Grand Theater Luxemburg für das Huebner die Musik komponierte.

Gregor Huebner – Violin/Piano
Sebastian Gieck – Bass
Patrick Manzecchi – Drums

Eintritt 20,– € , ermässigt 12,– €


Donnerstag 10.12.2020 um 20.30 Uhr
Kann leider auf Grund der aktuellen Covid-19-Regelungen nicht stattfinden.

Baltasound

Im Herbst 2017, über ein Jahr nach einer von mehreren längeren Reisen in den Norden, hat Martin Kälberer sein letztes Album in seinem Studio im Chiemgau aufgenommen..
Baltasound (der Name einer Bucht auf der Shetlandinsel Unst) ist der Soundtrack zu dieser Reise. Nach vergangenen, teilweise eher improvisatorisch geprägten Veröffentlichungen („Between the Horizon“ 2010, „Goya“ 2013, „Suono“ 2015, „morgenland“ 2016) war ihm dieses Mal der kompositorische Prozess wieder sehr wichtig.

Dafür ist Martin Kälberer bis ans Ende der Welt und zurück gefahren, um den Vibes der Einsamkeit den feinen, profunden Sound eines Globetrotters der Klänge zu entlocken.
Die Kompositionen sind klangphilosophische Anmerkungen zu Themen wie Zeit und Ausdehnung, Puls und Harmonie.
In seinen Live-Konzerten bedient er sich seines vertrauten Repertoires aus Piano, Perkussion, Stimme und verschiedenen, teils exotisch anmutenden Instrumenten, sowie der Loopmaschine, mit der er bestimmte Sequenzen live aufnehmen, wiedergeben, erweitern und so seine ganz eigenen Klanglandschaften aufbauen kann, ergänzt von der interaktiven Zusammenarbeit mit Toningenieur Peter Schmidbauer, der seinerseits Teile der live gespielten Musik aufnimmt und bearbeitet.

Darüber hinaus entsteht durch die wunderbare Zusammenarbeit mit Fany Kammerlander, die Kälberers Klangkosmos mit ihrem Cello auf’s Wunderbarste ergänzt, ein ganz eigener (Balta-)Sound, schwebend und leicht, reich und doch transparent.
Baltasound ist eine Einladung zu einer multi-instrumentalen Reise in die inneren Bild- und Klangwelten des Musikers, bei der die Stille genauso ihren Platz hat wie pulsierende und rhythmische Elemente, „… eine Reise, die ewig dauern dürfte …“(Süddeutsche Zeitung).

„Es gibt Konzerte, da traut man sich nicht, zu atmen: Man will den fast überirdisch schönen, puren Klang nicht stören, der von der Bühne kommt – wie bei den Auftritten von Martin Kälberer. Der Musiker betört sein Publikum mit einzigartigen Klanglandschaften und ist Sinnbild für die Freude, Musik zu machen.“
(Mittelbayrische Zeitung)

Martin Kälberer – Piano, Hang, Percussion, Voice, Harmonium
Fany Kammerlander – Cello, Bass Ukulele

Eintritt 25,– € , ermässigt 18,– €


Donnerstag 17.12.2020 um 20.30 Uhr
Kann leider auf Grund der aktuellen Covid-19-Regelungen nicht stattfinden.

Inspirations from around the World
BeleaEve – Zwei Komponisten, zwei Länder, eine Leidenschaft!

Inspirations from around the World wird ein Abend mit Eigenkompositionen voller emotionaler Tiefgänge und Überraschungen. Eine Begegnung zweier in München lebender Komponisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die aber eines eint – die Quelle der Inspiration aus Ihrem Heimatland und Ihre Liebe zu Streicherklängen.


Anthony Eve ist ein junger aufstrebender Filmkomponist aus Nordirland, der sich von der reichen Natur und der prägenden Geschichte seiner Heimat inspirieren lässt.

Sein Debut-Album „Shades of Green“ vereint seine Faszination für klassische Streicharrangements, mit Elementen der modernen Pop- und Rockkultur seiner Generation. So entstehen simple und einprägsame Motive, umgeben von vielschichtigen und atmosphärischen Klangbildern, die die Weiten der Irischen Küsten Landschaft zeichnen, eingebettet in elektronische und zeitgenössische Sounddesigns.

„Shades of Green hat mir geholfen meinen Platz zwischen meiner alten und meiner neuen Heimat zu finden. Es soll das Beste aus diesen zwei, scheinbar gegensätzlichen Welten, zum Ausdruck bringen – die großartige Architektur und den prächtigen Stil Münchens, mit dem Gefühl von Minimalismus und der Ruhe der nordirischen Küstenlandschaf – mit ihren endlosen Grüntönen.“


Vladimir Beleaev, in Moldavien geboren und aufgewachsen, schreibt für verschiedenste Besetzungen, von Solo-Instrumenten bis Symphonischen Orchester. Musik war immer ein Teil seines Lebens . Seine Werke wurden in vielen Ländern dieser Welt uraufgeführt.

Als wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens des Landes setzt sich Vladimir Beleaev dafür ein, die Musik aus der Republik Moldau weltweit zu integrieren. Dafür wird er im Jahr 2000 mit der höchsten Auszeichnung des Landes „Besondere Verdienste im Kulturleben der Republik Moldau“ („Maestru in Arte“) honoriert.

Seit 2016 lebt Vladimir Beleaev in München und ist unter anderem Musikarrangeur für namenhafte Orchester.
„…Ich betrachte Konzeptualität als die Hauptsache in meinen Werken, daher gehe ich davon aus, dass der erste Impuls zur Kreativität das Denken ist: Ideen, aus denen später musikalische Bilder entstehen können…“


Das Toxic-Garden Quartett wird das, am selben Abend erscheinende Album „Shades of Green“ von Anthony Eve, sowie Kompositionen von Vladimir Beleaev und seine Arrangements des Robert Wolf Projekts, performen.


Luciana Beleaeva – 1. Violine
Beate Palier – 2. Violine
Mascha Beleaeva – Viola
Fany Kammerlander – Cello

Anthony Eve – Gitarre & Moog

Giuliano Loli – Piano


Donnerstag 7.1.2021 um 20.30 Uhr
Kann leider auf Grund der aktuellen Covid-19-Regelungen nicht stattfinden.

Nicole Heartseeker & Mulo Francel 

Zwei Instrumente aus gegensätzlichen Lebenswelten. Die Orgel als feierliche Himmelsbotin im Zentrum der sakralen Tonkunst. Das Saxophon dagegen von einer fast unseriösen Laszivität und seit Hermann Hesses „Steppenwolf“ Symbol für eine diabolische Gegenwelt. Mulo Francel und Nicole Heartseeker räumen mit diesen Klischees gründlich auf. In Tangos, Arabesken, Balladen und Improvisationen umspielen und ergänzen sie sich. Das extravagante Duo kultiviert dabei die wesentliche Gemeinsamkeit seines Instrumentariums: Die überaus facettenreiche Klangerzeugung durch die schwingende Luftsäule. 5000 und ein Rohr fluten einen nächtlich kontemplativen Raum. Auf Saxophon und Orgel werden Melodien der gemeinsamen CD Angel Affair und aus Mulo Francels neuem Solo Album the Sax & the Sea energetisch schwingend dargeboten.

Nicole Heartseeker hat ihre musikalischen Wurzeln in der Welt von J. S. Bachs und Max Regers hoher Orgelkunst. Als Jungstudentin begann sie bei Prof. Weinberger in Detmold, absolvierte dort das Orgelstudium mit Auszeichnung und schloss die Meisterklasse bei Prof. Tachezi in Wien ab. Sie konzertiert vielfach mit namhaften Solisten der klassischen Musikwelt.
Als Konzertorganistin und Cembalistin in unterschiedlichen Besetzungen spielend interpretiert Nicole Heartseeker Altes und Neues erfrischend anders.

Mulo Francel kreativer Wirbelwind von Quadro Nuevo. Tourneen führten ihn nach Mexiko, USA, Australien, Singapur, Korea, Buenos Aires, ums Schwarze Meer und quer durch Europa. Er spielte in der New Yorker Carnegie Hall und in Jazz Clubs, als Straßenmusiker auf italienischen Plätzen ebenso wie auf dem Montreal Jazz Festival. Francels extravagantes Saxophonspiel ist auf zahlreichen CDs zu hören, wofür er mehrfach den German Jazz Award und den Europäischen Impala verliehen bekam. Mit seinem Ensemble Quadro Nuevo erhielt er zweimal den ECHO.

Nicole Heartseeker – orgel , piano
Mulo Francel – saxophone

Eintritt 20,– € , ermässigt 12,– €


Donnerstag 14.1.2021 um 20.30 Uhr
Kann leider auf Grund der aktuellen Covid-19-Regelungen nicht stattfinden.

Jason Seizer New Quartet „Vertigo“

Vor mittlerweile fünf Jahren veröffentlichte Jason Seizer sein letztes Album „Cinema Paradiso“. Seither tourt das Quartett regelmäßig auf unterschiedlichen Bühnen und Festivals und das Zusammenspiel der Band hat sich seit seiner Gründung zu einer faszinierend geschlossen ästhetischen Einheit geformt. Nun veröffentlicht Jason Seizer sein mittlerweile sechstes Album auf dem Label PIROUET RECORDS mit dem Titel VERTIGO, Live- Mitschnitt eines legendären Konzerts im Studio 2 des BR.

Das Repertoire der Band besteht einerseits aus Musik aus Filmen wie Alfred Hitchocks „Vertigo“, Michael Ciminos „The Deer Hunter“ oder Ennio Morricone‘s „Cinema Paradiso“, dem gegenüber stehen Eigenkompositionen der Musiker und Strecken frei improvisierter zeitlicher Räume. Der Zuhörer erlebt ein kollektives Fest an Klangfarben.

„Die Idee Filmmusik als Vehikel zur Improvisation zu benutzen wurde im Laufe der Jahre lediglich zum kleinsten gemeinsamen Nenner unserer musikalischen Entdeckungsreise. Jedes Konzert bedeutet für uns neue Wege zu erkunden und diese Haltung ist uns wichtiger als die Idee ein „perfektes Konzert“ abzuliefern,“ so Jason Seizer zusammenfassend in den Liner Notes des neuen Albums.

Am Piano der in Köln lebende Pablo Held, ohne Frage der schillerndste Pianist seiner Generation, kompromisslos in der Geradlinigkeit seiner künstlerischen Entwicklung. Die Zusammenarbeit mit Größen wir John Scofield oder Chris Potter belegen dies eindrucksvoll.

Schlagzeuger Fabian Arends, ebenfalls in Köln beheimatet ist einer der meistbeschäftigten Schlagzeuger in Deutschland, Co- Leader der Band FOSTERCHILD, Dozent an der Musikhochschule Stuttgart.

Bassist Jonas Westergaard aus Kopenhagen, in Berlin lebend ist eine der prägendsten Figuren der europäischen Szene. Im Singer- Songwriter- Umfeld fühlt er sich ebenso zu Hause wie als Sideman unzähliger Projekte auch aus dem experimentelleren Feld des Jazz.

Jason Seizer selbst ist eine der eigenwilligsten Persönlichkeiten des deutschen Jazz. Die Reife seiner musikalischen Persönlichkeit ist auch geprägt von Ausflügen jenseits des reinen Musikerdaseins. Anfang 2000 wirkte er für zwei Jahre als künstlerischer Leiter des Jazzclubs UNTERFAHRT in München. 2003 gründete er das Label Pirouet Records und führte es zu einem der anerkanntesten Independent Labels mit internationaler Ausrichtung. Seizer veranstaltete zuletzt im Januar 2020 das Jazzfestival MUCTONES in München, das vom Publikum begeistert aufgenommen wurde.

In unterschiedlichen Projekten über die Jahre als Sideman in Erscheinung tretend, sind es die eigenen Projekte, die die Persönlichkeit des Tenoristen am besten zum Ausdruck bringen. Sein Spiel ist kompromisslos, aufrichtig, klar und steht immer im Dienst des musikalischen Moments.

Jason Seizer – Tenor Saxophone
Pablo Held – Piano 
Jonas Westergaard – Bass 
Fabian Arends – Drums

Eintritt 20,– € , ermässigt 12,– €


Donnerstag 21.1.2021 um 20.30 Uhr
Kann leider auf Grund der aktuellen Covid-19-Regelungen nicht stattfinden.

Henning Sieverts – Vibes & Strings

Der international renommierte Münchner Bassist, Cellist und Komponist Henning Sieverts hat ein Quartett zusammengestellt mit dem New Yorker Weltklasse-Vibraphonisten Tim Collins und mit dem australischen Meistergitarristen Peter O`Mara. Hinzu kommt das feinfühlige Schlagzeug von Matthias Gmelin.

„Henning Sieverts: Vibes & Strings“ lebt von der reizvollen Klangkombination aus gläsernem Vibraphon und warmer Gitarre. Dabei stehen groovige zupackende Stücke im Mittelpunkt, die durch diese ungewöhnliche Instrumentierung eine aparte Schönheit entwickeln.

Der Musikjournalist Oliver Hochkäppel (Süddeutsche Zeitung) äußert sich begeistert über „Henning Sieverts: Vibes & Strings“. Er schreibt:
„Das Quartett demonstriert wieder spektakulär Sieverts`Kunst, auf intellektuelle Weise zu sinnlichen Melodien zu kommen und dann zu stets spannendem, rhythmisch verzinkten Hochglanzjazz auszuformen.
Die – im übrigen in der Jazzgeschichte ziemlich einmalige – Besetzung mit Bass, Gitarre, Vibraphon und Drums inszeniert Sieverts´Gedankenspiele fast zärtlich, kann es aber auch ordentlich krachen lassen.“

Zur Besetzung von „Henning Sieverts: Vibes & Strings“:

Henning Sieverts ist mit mehr als 130 CD-Veröffentlichungen und zahlreichen Preisen (u.a. ECHO Jazz, Bayerischer Staatspreis, Neuer Deutscher Jazzpreis) einer der meistbeschäftigten Jazzbassisten und -cellisten Europas. Er unterrichtet darüber hinaus an der Musikhochschule München und arbeitet als Jazz-Moderator beim Bayerischen Rundfunk.

Tim Collins stammt aus New York und lebt seit einigen Jahren in München. „A world-class vibes player“ (CJSR-FM Radio), „Musician of fire“ (Washington Post), „Nothing less than exemplary“ (Downbeat) – das sind nur einige Lobeshymnen über den virtuosen Vibraphonisten.

Peter O`Mara stammt aus Sydney, Australien und lebt seit über 25 Jahren in München. Er spielte mit Größen wie Joe Lovano, Dave Holland, Kenny Wheeler, Charlie Mariano und Bob Mintzer. O`Mara war langjähriges Mitglied bei Klaus Doldingers „Passport“ und hat zahlreiche Lehrwerke für Jazzgitarre geschrieben, die längst zur Standardliteratur gehören.

Der mehrfach preisgekrönte Schlagzeuger Matthias Gmelin ist wegen seines einfühlsamen, geschmackvollen Spiels einer der gefragtesten Drummer der Szene. Er spielte mit Joe Chambers, Bireli Lagrene, John Ruocco, Ack van Rooyen, Johannes Enders, Marc Abrams oder Judy Niemack.

Tim Collins – Vibraphon
Peter O´Mara – Gitarre
Henning Sieverts – Bass, Komposition
Matthias Gmelin – Schlagzeug

Eintritt 20,– € , ermässigt 12,– €


Donnerstag 28.1.2021 um 20.30 Uhr
Kann leider auf Grund der aktuellen Covid-19-Regelungen nicht stattfinden.

Le Bang Bang – Jubiläumskonzert

2020 feiert das Duo LE BANG BANG Jubiläum. Vor genau zehn Jahren fand die erste Begegnung mit dem namensgebenden Urknall-Effekt statt. Ein spontan anberaumtes Bar-Konzert führte zu einem ekstatischen Aha-Moment bei Publikum wie Band gleichermaßen: Diese Sängerin und dieser Bassist – die Kombination war perfekt und LE BANG BANG geboren.
„Bang!“: Das steht für den Moment, wenn alles zu passen scheint, der Kopf ausgeschaltet wird und das dicht-intime Miteinander aus Melodie und Groove die Zeit anhält. Stefanie Boltz und Sven Faller befreien eine Vielfalt an bekannten bis ungehörten Kompositionen von unnötigem Ballast und kleiden sie in überraschende neue Kleider. Seit zehn Jahre zaubern die beiden Virtuosen nur mit Stimme und Kontrabass einen Klangkosmos, der keine Minute kalt lässt. Wie selbstverständlich schaffen sie in ihrer minimalistischen Besetzung eine knisternde Spannung, bei der man sogar in großen Konzertsälen das Fallen einer Stecknadel hören könnte. Das Publikum erlebt zwei gleichberechtigte starke Typen, bei denen die Summe von 1 plus 1 deutlich mehr als 2 ergibt.

„Ein echter Knaller. Bang!“
BAYERISCHER RUNDFUNK

„Frech & unkonventionell. Virtuos und ideenreich. Einfach genial!“
JAZZPODIUM

„Es knisterte und vibrierte.“
SÜDWEST PRESSE

„So leidenschaftlich, virtuos und kreativ!“
MÜNCHNER MERKUR

„Boltz und Faller wissen, wie man Spannung erzeugt, und sie schaffen es auch, den Spannungsbogen einen ganzen Abend zu halten“
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

Stefanie Boltz – Vocals
Sven Faller – Bass

Eintritt 20,– € , ermässigt 12,– €


Archiv

Donnerstag 8.10.2020

Alexa Rodrian – one hour to midnight

CD RELEASE TOUR

„Immer wieder überrascht mich die großartige Alexa Rodrian mit ihrer Leidenschaft, Energie und ihrer so unverwechselbaren Stimme. Ich würde sie als neuzeitliche Troubatrice bezeichnen – man glaubt ihr jeden Ton,
jede Regung und jedes Wort.“
Konstantin Wecker

Die zweisprachige Sängerin und Songwriterin, die nach Jahre langem New York Aufenthalt nun in Berlin lebt, ist eine vielseitige Geschichtenerzählerin. Ihre Songs erzählen unprätentiös aus dem Leben, dem eigenen und dem der anderen.

Alexa Rodrian’s Kinderschule ist der Jazz, den sie mal mehr und mal weniger im Gepäck trägt. Mit ihren kongenialen Musikern bewegt sie sich spielerisch zwischen verschiedenen Stilen und Stimmungen hin und her.
Singend, sprechend und immer wieder auch spontan improvisierend nimmt sie ihr Publikum mit auf eine intensive und spannende Reise.
Ein wahrer Genuss für Auge und Ohr.

Auf dieser Tour stellt mit ihrem Partner Jens Fischer Rodrian ihr neues, von der Presse höchst gepriesenes Album „one hour to midnight“ Enja Records vor.

Münchener Merkur:
Der Star des Albums aber ist das Konzept:
13 Duette mit ebenso vielen Instrumenten – von Harfe bis Posaune, Cello bis Bassklarinette – gespielt von elf verschiedenen Partnern. So entsteht ein wunderbar intimes, abwechslungsreiches, selbstbewusstes Porträt der vielen Facetten einer „Troubatrice“

Alexa Rodrian – Vocals
Jens Fischer Rodrian – Gitarre, Drums & Loops


Monstein Ensmble

Landscape – Jazz trifft Klassik

Klassik und Jazz – zwei Musikgenres, die, wenn sie aufeinandertreffen eine hochemotionale und so raffinierte wie eindrückliche musikalische Allianz schließen können. Zwei Welten, deren individuelle Strukturen vordergründig eher gegenläufig sind, sich aneinander reiben, deren Charaktere auf den zweiten Blick jedoch aufs Subtilste miteinander korrespondieren, sich gegenseitig befruchten können.

Hierfür braucht es das musikalische Fingerspitzengefühl eines Künstlers, der sich beiden Welten technisch und emotional verbunden fühlt.
Als „Wanderer zwischen den Welten“ vereint der visionäre Schweizer Schlagzeuger Dimitri Monstein auf seinem Debüt-Album Landscape mit seinem 2016 gegründeten Dimitri Monstein Ensemble jene beiden musikalischen Richtungen miteinander, die ihn während seines künstlerischen Werdeganges am meisten prägten. Die Grenzen der Genres verschwimmen und lösen sich auf, Elemente von Jazz und Klassik treffen auf- und verschmelzen miteinander. Dem Schlagzeug, das im Zentrum der Darbietung steht, kommt dabei eine doppelte Rolle zu.

So ist es nicht nur Soloinstrument des Programms, sondern dient zugleich als rhythmisches Bindeglied zwischen den Mitgliedern des Ensembles, dessen Besetzung die außergewöhnliche Verbindung verschiedener musikalischer Richtungen wiederspiegelt.

Glockenspiel, Marimbaphon und Bass, Schlagzeug und Streichquartett, Klavier und Synthesizer treffen in Monsteins Eigenkompositionen aufeinander und erschaffen im Zusammenspiel individuelle, sphärisch anmutende Klangwelten, die durch ihren Reichtum an Bildern und Assoziationen nicht selten an Filmmusik erinnern. Durch den eindrucksvollen Wechsel von repetitiven Elementen und eingängigen Melodien mit intensiven musikalischen Momenten ausdrucksstarker und einzigartiger Tonfiguren und Taktarten, durch die Spannung zwischen minimalistischen, zerbrechlich leisen Passagen und treibend energetischen Grooves generiert Landscape im Sinne einer Programmmusik eine musikalische Landschaft, die dem Zuhörer den Weg in sehnsuchtsvolle Weiten und entlegene Traumwelten eröffnet, um ihn schließlich überraschend ins Hier und Jetzt zurückzuholen.

Bereits im frühen Kindesalter erlernte Dimitri Monstein das klassische Schlagzeugspielen, war Mitglied diverser Jugendsinfonieorchester und teilte bereits mit Stars wie Andrea Bocelli die Bühne.

Seine Leidenschaft für den Jazz lebt er schon seit seines Musikstudiums in Zürich und Freiburg in so renommierten Bands wie u.a. Swiss Army Big Band, Zurich Jazz Orchestra, Swiss Jazz Orchestra und Nicole Johänntgen aus. Der junge umtriebige Künstler aus der Schweiz ist einer der ganz wenigen seiner Generation, die sowohl in der Klassik, im Jazz als auch im Popsegment zuhause ist.

Auf Landscape, dem Debüt-Album mit seinem Dimitri Monstein Ensemble finden all diese Einflüsse und Inspirationen zu einem einzigen Ganzen zusammen, um berührend und mitreißend seine musikalische Geschichte zu erzählen.

Dimitri Monstein – drums
Mischa Podstransky – piano
Andreas Kühnrich – cello
Benedikt Schöneberger – bass


Donnerstag 22.10.2020 um 20.30 Uhr

Musai Quintett – Ein Kammermusik Abend

Mit dem griechischen Wort „Musai“ trägt das Quintett die neun Musen, mythologische Schutzgöttinnen der Künste, in seinem Namen. Ihre Inspiration schöpfen die Mitglieder aus dem wechselseitigen Austausch über die je individuellen musikalischen Erfahrungen und biographischen Horizonte.

Aus Rumänien stammen Anca Brasoveanu und Cristian Roibu, Marcellin Borsarello hat deutsch-französischen Wurzeln, Ehab Aboufakher aus Syrien und Nenad Uskokovic aus Serbien komplettieren das Ensemble. Getroffen haben sich die vielfältigen Wege der fünf Musikerinnen und Musiker in München, wo sie regelmäßig und in diversen Formationen mit der Bayerischen Philharmonie e.V. konzertieren.

In deren Klangkörpern führt Intendant Mark Mast seit jeher Musikerinnen und Musiker aus aller Welt zusammen, zuletzt im Rahmen einer deutschlandweiten Konzerttournee mit Konstantin Wecker.

Das interkulturelle Zusammenspiel prägt das Ensemble auf der persönlichen ebenso wie auf der musikalischen Ebene. Mit dem Klavierquintett A-Dur (op. 81) des heimatverbundenen Kosmopoliten Antonin Dvorak wird ein Werk präsentiert, das seinerseits verschiedene kulturelle Einflüsse verarbeitet.

So erklingt im zweiten Satz ein ukrainischer Volkstanz,
im schnellen dritten dann ein tschechischer im Dreivierteltakt.
Ferner stehen volkstümlich inspirierte, skandinavische Klänge in modernem Gewand aus dem „Last Leaf“ Album von den renomierten Ensemble „Danish String Quartett“ auf dem Programm.

Anca Brasoveanu – Klavier
Cristian Roibu – 1. Violine
Marcellin Borsarello – 2.Violine
Ehab Aboufakher – Viola
Nenad Uskokovic – Violoncello


Donnerstag 29.10.2020 um 20.30 Uhr

Elisabeth Lohninger Band

ALBUM RELEASE TOUR

Aufgewachsen in einem 5-Häuser-Dorf in Österreich, hatte Lohninger ihre Anfänge in Schul- und Kirchenchören. Im Alter von 6 Jahren begann sie mit ihren zwei Schwestern konzertant österreichische Volksmusik zu singen – eine Formation, die bundesweit bekannt wurde. Aber ihre musikalische Neugierde zog sie in andere Richtungen, zu klassischer Musik und Jazz. Nach Abschluss ihres Musik und Englisch Studiums in Salzburg übersiedelte sie 1994 nach New York.

Das Leben hat die Angewohnheit, scharf nach links abzudrehen, wenn man es am wenigsten erwartet. Vieles wird darüber geschrieben werden,
wie und vor allem was Künstler während der langen Quarantänemonate von 2020 kreiert haben. In dieser Hinsicht ist „Life Lines“ ein wahrhaftiges Covid Album.

Sängerin Elisabeth Lohninger schrieb es im Januar, mit einer völlig anderen Idee im Kopf. Aber dann machte das Leben das, was es am besten macht. Es drehte scharf nach links ab. Komplett in Isolation produziert, weist das Ablum dennoch eine Who-is-who Liste herausragender Musiker auf.

Fans und Presse sind sich einig: Elisabeth ist eine „Vokalakrobatin“. Sie „verzaubert das Publikum mit ihrer facettenreichen Stimme, zieht es mit ihrem unglaublichen Tonumfang, mit ihren Geschichten auch zwischen den Liedern in ihren Bann.“ Ihre Musik, obwohl verwurzelt im Jazz, läßt sich nicht kategorisieren. Musikstil dient dem Song. Ihre Lieder gehen tief.
Und für Elisabeth, das ist das Einzige, worum es in Wirklichkeit geht.

Elisabeth Lohninger – Vocals
Walter Fischbacher piano
Jan Kořínek – bass,
Ulf Stricker – drums