90 Jahre

Auferstehungskirche

90 Jahre Auferstehungskirche

Von dem tiefsten Wunsch erfüllt, im Westend ein eigenes Gotteshaus für die zahlreicher werdenden evangelischen Christen zu bauen, trieb der evangelische Verein dieses Vorhaben beherzt mit großem Erfolg voran. Im Herbst 1931 konnte die von German Bestelmeyer erbaute Auferstehungskirche geweiht werden und das Westend hatte fortan ein evangelisches Glaubenszentrum.

90 Jahre bewegte Gemeindegeschichte, wie viele Taufen Konfirmationsgottesdienste, Trauungen, festliche, und ganz alltägliche Gottesdienste und Andachten hier gefeiert wurden. Wieviele Gebete aus Dank, um Trost und Stärkung die ehrwürdigen Mauern schon gehört haben.

Dankbar blicken wir auf diese Zeit zurück und auch nach vorn in eine dynamische Zukunft.

Denn, so hat uns Martin Luther ins Herz geschrieben: Kirche ist immer wieder eine, die sich neu ausrichtet, reformiert. Und so haben wir mit der Vision Auferstehung 25 (siehe Homepage) erste große Schritte in die inhaltliche und bauliche Umgestaltung der Kirche und des gesamten Geländes gemacht.

Zukünftig soll unsere Kirche nicht nur den evangelischen und orthodoxen Christen als Gottesdienstraum zur Verfügung stehen. Sondern wir wollen unsere Kirche mit anderen Institutionen wie dem Evangelischen Migrationszentrum zu einem Haus entwickeln, das offen ist für alle Menschen im Westend. Kirche als Möglichkeitsraum, als Beheimatungs-, Begegnungs- und Ankerort und ausstrahlungsstarkes diakonisches, geistliches und kulturelles Zentrum im Sinne des biblischen Auftrages: „Suchet der Stadt oder des Stadtteils Bestes!“

Frohen Mutes und voller Enthusiasmus sind wir auf dem Weg dahin und können hoffentlich frohlocken und ausgelassen feiern, wenn wir dann den 100. Geburtstag einläuten. Kirche und Gemeinde innerlich wie äußerlich in neuem Gewand, frei nach der biblischen Verheißung: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur“.

Rechtzeitig zum Jubiläumsmonat im Herbst wird auch das Geläut mit der Installation der fünften Glocke wieder vollständig sein. Darüber freuen wir uns besonders. Der Termin für die Glockenweihe steht noch nicht fest, er ist für nach den Sommerferien geplant. Auch eine Festschrift wird zum Jubiläum erscheinen, darauf sei schon einmal hingewiesen.

Veranstaltungen

Wir möchten das Jubiläum mit festlichen Gottesdiensten, Konzerten und Bildungsveranstaltungen begehen und mit Ihnen und Euch feiern.

Folgende Veranstaltungen sind bisher geplant:

Sonntag, den 5. September 2021, 10 Uhr
Festlicher Gottesdienst mit Weihe
der neuen 5. Glocke
anschließend Kirchenschmaus (sofern möglich)

Sonntag, den 17. Oktober 2021, 10 Uhr Festgottesdienst
mit Konfirmationsjubilar*innen
anschließend Kirchweihessen

Sonntag, den 31. Oktober 2021, 10 Uhr Festgottesdienst zum 90. Kirchweihjubiläum
mit Regionalbischof Christian Kopp

Weiteres ist in Planung und wird zeitnah bekanntgegeben.

Volles Geläut im neuen Glockenstuhl

In diesem Jahr wird die Auferstehungskirche 90. Die Feier des 90. Jahrestages der Einweihung unserer Kirche ist ein erfreulicher Anlass. Der Zahn der Zeit hat aber auch 90 Jahre „genagt“. So ist z.B. der eiserne Glockenstuhl, der einmal fünf Glocken getragen hat, so stark angerostet, daß wir uns im Kirchenvorstand entschlossen haben, den Glockenstuhl durch einen hölzernen zu ersetzen. In dem jetzigen Glockenstuhl hängen vier Glocken. Ursprünglich waren es fünf, die am 9. November 1930 eingeweiht worden waren. Ihre Namen waren: Reminiscere, Rogate, Cantate, Exaudi und Jubilate. Alle fünf Glocken wurden damals ausnahmslos gespendet. Im Protokoll der Jahresversammlung des Evang. Vereins vom 8. Februar 1931 heißt es: „Das herrliche Geläute hat allseits großen Beifall gefunden.“

Im zweiten Weltkrieg wurden diese Glocken bis auf eine – „Cantate“ – zwangsweise eingeschmolzen. Seit 1959 erklingen vier Glocken vom Turm. Das volle Geläute der Auferstehungskirche erklingt bis heute nicht. Das wollen wir ändern.

Auf Beschluss des Kirchenvorstandes haben wir bei der Glockengießerei Bachert in Neunkirchen/Württemberg eine es-Glocke in Auftrag gegeben. Sie soll den Namen „Rogate“ mit dem Zusatz „Ich bin die Auferstehung und das Leben, Johannes 11, Vers 25" tragen und das Geläute wieder in seinem ursprünglichen Klang erklingen lassen. Im August soll die Glocke angeliefert und anschließend mit dem neuen Glockenstuhl auf den Turm gehoben werden. Wir wollen sie mit Posaunenklang empfangen.

Die Glocke wird etwa 1200 kg wiegen und die gestiegenen Metallpreise haben die Gesamtkosten für die Glocke mit Läuteausrüstung auf ca. 40.000 Euro steigen lassen. Daher sind wir sehr dankbar für Spenden für Glockenstuhl und Glocke.

Bitte, nutzen Sie dafür die Bankverbindung der Auferstehungskirche
IBAN DE21 7002 0270 6840 0024 87
und geben Sie als Verwendungszweck „Glocke“ an.

Eine Spendenquittung wird Ihnen zugesandt.

Herzlichen Dank.